Einleitung

Connected Car Innovation Studie 2021

Der Connected-Car-Innovation-Index (CCI) ist eine jährlich durchgeführte Branchenstudie, die die Leistungs- und Innovationsstärke von 30 globalen Automobilherstellern in den Bereichen vernetztes Fahrzeug und vernetzte Dienstleistungen sowie deren Marktstärke anhand verschiedener Indikatoren empirisch erhebt und vergleichend darstellt. Basis der Studie ist die Innovationsdatenbank des Center of Automotive Management (CAM). Im Fokus stehen fahrzeugtechnische Innovationen aus den Zukunftsfeldern Connectivity, Interfaces und autonomes Fahren. Bei diesen wird unterschieden zwischen der Innovationsstärke in Form von Anzahl und Qualität der Neuerungen, der Weltneuheiten-Innovationsstärke, die besonders hoch bewertete Neuerungen abbildet, sowie dem Innovationsstärke-Trend als dynamischer Komponente, die die Veränderung zum Vorjahr skizziert.

Im Gegensatz zu den Vorjahren wird nicht die OEM-Stärke im Bereich Mobilitätsdienstleistungen, sondern bei den sogenannten Connected Services herangezogen. Diese setzen sich aus fahrzeugnahen Dienstleistungen der Bereiche autonomes Fahren, Infotainment und Parking/Charging zusammen. Neben den Innovationen fließt in die Bewertung auch die Marktstärke der Hersteller mit ein, die über den weltweiten Pkw-Absatz abgebildet wird.

Eine weitere wesentliche Neuerung der diesjährigen Studie ist der Wegfall der Connected-Car-Stärke der Länder, da sich hier in den vergangenen Jahren kaum noch bemerkbare Veränderungen ergeben haben. Dafür hat das CAM die Entwicklung sogenannter strategischer Kompetenzen in den Bereichen Fahrzeugarchitektur, Connectivity und autonomes Fahren der wichtigsten Akteure unter die Lupe genommen. Dazu zählen etwa interne und externe Wissenselemente, Humanressourcen, technische Ressourcen sowie Geschäftsprozesse, die die Unternehmen befähigen, notwendige Veränderungen durchzuführen und Zukunftsprojekte zielgerichtet umzusetzen.